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Hier erfährst Du, wie Centurion auf Deine Belange angepasst werden kann. Wenn man es richtig anstellt, bleiben diese Konfigurationen auch erhalten, wenn Du in der Zukunft einmal auf eine neuere Version wechselst.

Persönliche Config-Datei

Centurion kennt eine ganze Reihe von Konfigurationsmöglichkeiten. Sie sind in einer Datei zusammengefasst, der (persönlichen) Konfigurations- oder Config-Datei.

Diese Datei ist im originalen Centurion in einer Standard-Fassung enthalten. Die Idee ist nun, diese Datei zu nehmen, sich irgendwo anders hin zu kopieren, dort persönliche Änderungen durchzuführen und dann Centurion mitzuteilen, dass ab jetzt bitte die persönliche Config zu nutzen ist.

Es sollte nicht die Standard-Fassung der Config unterhalb der Centurion Installation verändert werden. Diese gilt als „Master Kopie“. Wenn Du Deine Config mal „verzockt“ hast wirst Du froh sein, die Standard-Fassung noch an der ursprünglichen Stelle vorzufinden.

Persönliche Kopie erzeugen

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Starte Centurion in öffne das Konfigurations-Fenster über Tools => Konfiguration. Das Fenster hat einen „Speichern unter…“ Knopf:
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Mit diesem Knopf kannst Du die Konfiguration an einen Ort Deiner Wahl speichern. Centurion wird dann ab sofort beim Starten die Konfiguration von dort nehmen, nicht mehr aus der eigenen Installation. Welchen Ort Centurion gerade verwendet, ist in dem Fenster neben den Knöpfen links in gelb angegeben.

Der Ort, an den Du die Datei speicherst, sollte außerhalb der Centurion Installation liegen! Dann kannst du beim Upgrade auf eine neue, zukünftige Centurion Version einfach die neue Version über die alte drüber kopieren. Die persönliche Konfigurations-Datei bleibt dabei erhalten, sie liegt ja sußerhalb und wird nicht überschrieben, und die neue Centurion Version wird die Konfigurationsdatei einfach weiterverwenden.

Ich empfehle, regelmäßig Backups (Sicherheitskopien) von dieser Datei zu machen. Das kann unter anderem nützlich sein, wenn man zu früheren Versionen zurückkehren möchte. Bei bedarf kopiert man einfach die Sicherheitskopie auf das von Centurion benutzte Exemplar, startet Centurion neu und hat wieder die ursprüngliche Konfiguration zum Zeitpunkt des Anlegens der Sicherungskopie.

Neue Centurion-Version

Wenn Du einmal Deine Centurion-Version aktualisierst, sollte die neue Version die persönliche Config der Vorgängerversion automatisch benutzen. Sollte dies wider Erwarten nicht der Fall sein, müssen wir dem neuen Centurion wieder neu mitteilen, welche verwendet werden soll. Starte die neue Version und gehe nach „Tools -> Einstellungen“:

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Hier gibt es die Möglichkeit, mit dem „…“ Button zur persönlichen Kopie zu navigieren. Bestätige dann mit „Speichern“ und schließe Centurion. Starte danach Centurion neu und überprüfe, ob er sich diese Einstellung gemerkt hat.

Kommando-Zeilen Anwendung

Die Kommando-Zeilen Anwendung von Centurion kann ebenfalls mit der persönlichen Kopie benutzt werden. Dazu muss nur in jeder Kommando-Zeile der Parameter „-Config=…“ angegeben werden, also zum Beispiel:

Centurion.Cmd.exe -Camp=2Dieb#19 -Attack=*SK;*BSK;*RIT;*SS;*GSS;*BSS;*BEL;MXM* -Config=C:\tmp\Cenutrion\Config.xml

In einer zukünftigen Version ist es vorgesehen, die Kommando-Zeilen Applikation auch generell umzukonfigurieren, sodass die Angabe in jeder einzelnen Kommando-Zeile nicht mehr notwendig sein wird.

Geskillte Generäle

Unter Tools -> Konfiguration -> Truppen -> Generäle teilst Du Centurion mit, was für geskillte Generäle Du im Spiel verwendest bzw. für welche Du mit Centurion Optimierungen ausführen willst:

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In der Spalte „Id“ steht der eindeutige Bezeichner für den General. Standard-Generäle aus dem Spiel sind hier grau hinterlegt… sie können nicht verändert werden sondern dienen nur als Vorlagen. Nicht-Standard Generäle, also solche, die Du selbst angelegt hast, erscheinen weiß hinterlegt. Jeder Generals-Zeile hat ein Kontext-Menü (rechte Maustaste) mit selbsterklä-ren¬den Einträgen. Die grundsätzliche Vorgehensweise für das Konfigurieren der geskillten Generäle ist so:

  1. Klone Deinen General aus der entsprechenden Vorlage heraus und gib ihm in Centurion eine eindeutige Id, die noch nicht existieren darf und nachher auch nicht mehr verändert werden sollte. Es entsteht eine neue Zeile im Fenster für den geklonten General.
  2. Verleihe dem General die Talente, die er auch im Spiel hat. In Centurion kannst Du die Talente völlig frei kombinieren, auch so wie es im Spiel nicht möglich ist. Es gibt Talente, die sich nicht auf das Kampfsystem auswirken. Diese sind in Centurion nicht vorhanden.
  3. Wenn Du deine Generäle so konfiguriert hast, speichere die Konfiguration ab, um Deine Arbeit nicht zu verlieren.
  4. Überlege Dir, ob Du Deinen geskillten General vielleicht als „Hauptgeneral“ konfigurieren möchtest (GUI -> Job Definition -> Hauptgeneräle) um ihn leichter verwenden zu können falls er oft gebraucht wird.

Persönliche Verlustbewertung

Um ein Simulationsergebnis während der Optimierung bewerten zu können, versieht Centurion es mit einem Güte-Wert, dem PLV (personal loss value). Dazu muss Centurion wissen, wie Du als Spieler den Verlust einer Einheit von jeder Truppenart einschätzt. Das geschieht über Zahlen, die man hier konfigurieren kann:

Tools -> Config -> Troops -> Personal Values R-K, SK-Bel

Das Fenster zeigt die verschiedenen Truppenarten und für jede Art eine Zahl, den persönlichen Verlustwert für eine Einheit dieser Truppenart. Die Werte kommen aus der aktuell verwendeten Config Datei.

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Für jede Truppenart gibt es eine eigene Bewertungszahl, die positiv sein muss, aber keine ganze Zahl zu sein braucht. Sie kann also auch Nachkommastellen haben. Ein Komma wird hier durch einen Punkt „.“ notiert!

Wenn Du Dich fragst, welche Werte Du nun einstellen sollst, orientiere Dich dabei an folgenden Grundsätzen:

  • Lasse den Wert für einen Rekruten R auf 1.0. Das ist ein guter Eichwert und er sorgt für Vergleichbarkeit Deiner Einstellungen auch mit anderen Spielern.
  • Wenn es eine Truppenart gibt, die Du eigentlich so gut wie gar nicht verlieren möchtest, setze ihren Wert extrem hoch an. Extrem hoch wäre zum Beispiel 999.0 oder 9999.0. Für mich persönlich sind das zum Beispiel E, AB, K.
  • Je höher Du einen Wert wählst umso eher wird Centurion eine optimierte Lösung präsentieren, die Verluste dieser Truppenart vermeidet oder minimiert. Stelle Dir den Wert also als eine Art „Wiederbeschaffungskosten“ für ein Exemplar der Truppenart vor oder für den Grad in dem sich Dein Gesicht in Falten legen würde, wenn Du ein Exemplar dieser Truppenart verlierst…

Beispiel: Wenn Du den Wert eines R auf 1.0 eingestellt hast und den eines M auf 4.0, dann wird Centurion den Verlust von 100R als genauso schlimm bewerten wie den von 25M, nämlich beide mit dem Verlust 100*1.0 = 25*4.0 = 100.0. 101R wären schlimmer als 25M, nämlich 101*1.0 = 101.0 > 25*4.0 = 100.

Für mich sind die Werte, die man einträgt, ein Gemisch aus folgenden Faktoren:

  • Welche und wie viele Rohstoffe benötigt die Produktion eines Exemplars der Truppenart?
  • Wie lange dauert die Produktion, vor allem auch die in der Kaserne?
  • Habe ich eine persönliche Präferenz für den Truppeneinsatz/-verlust?

Diese Faktoren können sich im Laufe der Spielerkarriere durchaus ändern. Beispielsweise bewertet man den Rohstoff Platin wahrscheinlich höher wenn man Level 50-55 ist, als wenn man 60+ ist. Aufgrund dieser vielen subjektiven Aspekte bietet Centurion die Möglichkeit, hier zu konfigurieren.

Die persönliche Verlustbewertung ist die Grundlage für Centurion, kon-kurrierende Angriffskonfigurationen gegeneinander zu vergleichen. Ändert man die persönliche Verlustbewertung, so ist damit zu rechnen, dass bei einer erneuten Optimierung eines Lagers jetzt ein anderer Vorschlag vom Centurion kommt. Man kann anfangs ruhig mit verschiedenen persönlichen Verlustbewertungen herumspielen. Irgendwann sollten diese Zahlen aber über mittlere Frist stabil bleiben, denn Ergebnisse nach einer Änderung sind mit Ergebnissen vor einer Änderung nicht vergleichbar.

GUI Anpassungen

In diesem Abschnitt werden Möglichkeiten beschrieben, die Centurion Benutzerschnittstelle (GUI) an Deine Bedürfnisse anzupassen. Keine zwei User arbeiten gleich oder haben die gleichen Präferenzen. Die Konfigurierbarkeit versucht, dem gerecht zu werden.

Job-Fenster

Job-Fenster sind die Fenster in Centurion, mit denen man Simulations-, Optimierungs- oder Useful-Generals-Jobs erzeugen und starten kann. Ihr Aussehen kann in einigen Aspekten angepasst werden.

Hauptgeneräle (Prime Generals)

Generäle, die man oft benötigt, möchte man vielleicht nicht ständig in den Fenstern des Centurion aus der Drop-Down Liste heraus selektieren müssen (mindestens 2 Mausklicks), sondern einfacher, sichtbar und mit nur einem Mausklick. Dazu gibt es die sogenannten „Hauptgeneräle“. Man kann sie konfigurieren unter:

Tools -> Config -> GUI -> Job Definition -> Hauptgeneräle

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Die Hauptgeneräle funktionieren genauso wie alle anderen. Sie werden nur im Job-Fenster anders behandelt um sie leichter erreichen zu können:

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Für jeden Hauptgeneral gibt einen Knopf, mit dem man den General aktiv und inaktiv schalten kann. In der Drop-Down Liste sind die Hauptgeneräle nicht mehr enthalten. Alle anderen Generäle verbleiben in dieser Liste.

Wenn man zum Beispiel erst einmal alle seine geskillten Generäle konfiguriert hat und die ungeskillten nicht mehr so viel Platz im Fenster einnehmen sollen weil man sie nicht mehr so oft braucht, kann man sie einfach zu Hauptgenerälen machen und sie damit in die Drop-Down Liste „verbannen“.

Optionsanzeige

Die Job-Fenster haben alle eine „Main“ Seite und eine „Options“ Seite. Bei den Optionen auf der „Options“ Seite gibt es vielleicht ein paar, die man öfter braucht. Man möchte dann nicht jedes Mal, wenn man einen Job definiert, auf die „Options“ Seite wechseln müssen. Man kann einzelne Optionen auch auf die „Main“ Seite verschieben, und zwar hier:

Tools -> Config -> GUI -> Job Definition -> Ort für Optionen

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Gegenwärtig gib es 5 Optionen, die hier zur Auswahl stehen. Oben im Screen Shot sind sie zu sehen. Man kann diese 5 Optionen nicht nur zwischen den Listen hin und her ziehen, sondern auch ihre Reihenfolge festlegen. Diese Reihenfolge ist dann auch die Reihenfolge, mit der sie im Job-Fenster auf der „Main“ Seite angezeigt werden.

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Job Management

Centurion kann mehrere Jobs parallel abarbeiten. Die maximale Anzahl gleichzeitiger Jobs kann hier konfiguriert werden. 10 ist ein guter Standardwert für einen durchschnittlichen Computer. Du kannst aber ruhig ausprobieren, wie eine Erhöhung oder Absenkung für Deinen Computer wirkt.

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Anders als bei den anderen Konfig-Einstellungen, tritt diese hier unmittelbar in Kraft wenn man die Konfig gespeichert hat. Ein Neustart von Centurion ist nicht nötig.

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